Wir freuen uns über den eindrucksvollen Artikel, der in der Zeitung der pro mente Plus erschienen ist! Berichtet wird über die Angebote des strada Laden Linz und der Geschichte wie die strada Läden entstanden sind. Viel Spaß beim Lesen!
*pro mente Plus bietet Behandlung, Beratung, Betreuung und Wohnmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen an, die aufgrund ihrer Krankheit gegen geltendes Recht verstoßen haben.
Ein erfolgreiches, spannendes Projekt gibt es in Vöcklabruck. Dort besucht Verena, Bezirksinteressenvertreterin von Vöcklabruck, einmal im Monat die Patient*innen der Abteilung Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin. Sie teilt dort mit ihnen ihre Erfahrungen, die sie mit ihrer Erkrankung gemacht hat und wie es ihr gelungen ist mit Depressionen zu leben. Sie möchte den Menschen mit ihrer Empowerment-Geschichte Mut machen und Hoffnung schenken, trotz einer psychischen Erkrankung ein lebenswertes Leben führen zu können, in An- und Abwesenheit von Symptomen.
Unterstützt und begleitet wird die Peergruppe von Frau Prim.a Dr.in Beatrix Lugmayer, MSc.
Am 21. Mai war Thomas Kriechbaumer – Regionalleiter der Region Mühlviertel – zu Gast beim Kollegium der Bezirksinteressenvertreter*innen in Linz.
Zur Region Mühlviertel gehören die Bezirke Perg, Freistadt und Rohrbach. Thomas Kriechbaumer erzählt uns von seinen Erfahrungen, die er als Sozialarbeiter in vielen Bereichen gemacht hat. Auch als Teamleiter war er in Linz, Traun und Enns in der fähigkeitsorientierten Aktivität tätig.
Ihm als Regionalleiter liegt die Interessenvertretung sehr am Herzen und es ist ihm wichtig für die BIV Ansprechpartner zu sein. Auch Leistungen wie Wohnen und MBH, welche nicht immer über einen IV verfügen, sollen miteinbezogen werden.
Er sieht in der Funktion der IV auch eine tolle Chance sich individuell weiterzuentwickeln, sowohl für den/die Interessenvertreter*in, als auch für die Einrichtung der pro mente.
Aus der Sicht von Thomas Kriechbaumer liegt es in der Natur der Sache nicht immer einer Meinung zu sein, am Ende zählt die gegenseitige Wertschätzung und die gemeinsamen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.
Am 8. April war Johann Gruber – Regionalleiter der pro mente OÖ Region Zentralraum Wels zu Gast beim Kollegium der Bezirksinteressenvertreter*innen. Zur Region Zentralraum Wels gehören die Bezirke Wels und Grieskirchen.
Neben einem spannenden Austausch der verschiedenen Sichtweisen mit dem Schwerpunkt der aktuellen Herausforderungen in der fähigkeitsorientierten Aktivität (FA) gab es auch interessante Einblicke zum Thema integrative Beschäftigung (IB) in der Region.
Abgerundet wurde das Treffen mit einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Kontrast – ebenfalls einer Einrichtung der fähigkeitsorientierten Aktivität in Linz.
Der jährlich stattfindende „Marktplatz Lebensnetze“ bringt engagierte Unternehmen und soziale Organisationen zusammen an einen Ort. Kontakte knüpfen, sich gegenseitig helfen durch Austausch von Dienst-/ Sachleistungen und Fachwissen – es geht um vieles auf dieser tollen Veranstaltung, nur nicht um reine Geldspenden. Im Rahmen des diesjährigen Marktplatzes trafen sich die @OÖ Wohnbau und strada OÖ. Vereinbart wurde die Unterstützung durch Sachspenden. Vor kurzem wurden die vielen tollen Artikel an uns übergeben: Rucksäcke, USB-Sticks, Handtücher, Kinderturnsackerl – lauter Dinge, die wir sehr gut brauchen können.
Valentin Schweitzer erzählt uns von den Anfängen der Interessensvertretung (damals noch Uservertretung) im Bezirk Vöcklabruck. Gestartet als „User-Plattform“ wo Klient:innen sich einbringen konnten und die mit ihren Ideen viele spannende Projekte wie z.B. das User-Cafe in Vöcklabruck initiiert haben. 2008 als das OÖ Chancengleichheitsgesetz in Kraft trat und aus der User-Vertretung die nicht weniger aktive Interessenvertretung in der gesamten Region (Gmunden, Vöcklabruck) wurde. Eine der großen Herausforderung, vor allem was die Vernetzung betrifft, ist die geografische Gegebenheit der Region – die Überwindung der Täler und Berge wenn es um das Zusammenbringen von Interessen und gemeinsamen Aktivitäten geht.
Valentin Schweitzer berichtet auch von einem laufenden partizipativen Projekt der pro mente OÖ in der Region anlässlich der europäischen Kulturhauptstadt bei dem ein immerwährender Empowerment-Kalender entstanden ist.
Wir freuen uns, über den erfolgreichen Abschluss des Seminars “Erste Hilfe für die Seele” für Interessenvertreter*innen der pro mente OÖ berichten zu können. Dieses Seminar, das erstmalig ausschließlich mit Menschen durchgeführt wurde, die selbst von psychischen Problemen betroffen sind, war als Pilotprojekt geplant und konnte erfolgreich abgeschlossen werden.
Im Seminar „Erste Hilfe für die Seele“ werden Grundwissen zu psychischen Erkrankungen vermittelt sowie konkrete Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Problemen und Krisen erlernt und geübt. Die Teilnehmer*innen erhalten Basiswissen zu psychischer Gesundheit und Krankheit, lernen Erste Hilfe für psychische Gesundheit in 5 Schritten kennen und beschäftigen sich mit den häufigsten bzw. schwerwiegendsten psychischen Erkrankungen (Depression, Angststörungen, Psychose und Suchterkrankungen).
Für die Klient*innen bot das Seminar auch eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen und das Erlernen von Bewältigungsstrategien, laut 12h Seminar Erste Hilfe für die Seele für Erwachsene von pro mente Austria. Besonders möchten wir den Mut und das Engagement der Klient*innen hervorheben, die an diesem Seminar teilgenommen und ihre persönlichen Erfahrungen geteilt haben. Ihre Beiträge waren von unschätzbarem Wert und trugen maßgeblich zum Erfolg dieses Seminars bei.
Wir freuen uns darauf, in Zukunft weitere solcher Seminare anbieten zu können, um unseren Klient*innen auch über diesen Weg wertvolle Lernerfahrungen und Unterstützung bieten zu können.
Dieses Seminar wurde von strada OÖ organisiert, geleitet von Andrea Viertelmayr und Erwin Kargl.